Airi Kijima

Fotografie, Erinnerung und ein fünftes Jubiläum

Die Zusammenarbeit mit dem Fotografen Yuji Fukushima machte aus Kijimas fünftem Berufsjubiläum ein Buchprojekt und eine Ausstellung. Dabei ging es um das Fotografieren, um mehr Gelassenheit vor der Kamera und darum, einen Moment ihrer sich wandelnden Laufbahn festzuhalten.

Von der Kampagne in die Galerie

Ende 2018 lief eine Crowdfunding-Kampagne für einen Jubiläumsfotoband. Nach dem Überschreiten des Finanzierungsziels wurde das Projekt um eine Ausstellung in Tokio erweitert. Im April 2019 waren die Fotografien in der Gallery LE DECO in Shibuya zu sehen.

Das Projekt brachte Kijima, den Fotografen Yuji Fukushima und die Menschen zusammen, die bei der Finanzierung halfen. Das Jubiläum erhielt einen eigenen Ort, an dem Besucher sich Zeit für die Bilder nehmen konnten.

Dem Porträt Raum lassen

Die Aufnahmen entstanden in Taiwan. Rückblickend beschrieb Kijima, wie sie sich von ihrem sonst sorgfältig gestalteten öffentlichen Erscheinungsbild löste: Sie trug natürliches Make-up und war auf einigen Bildern ungeschminkt.

Fukushimas Fotografien zu sehen half ihr, sich auf den Ablauf einzulassen. Besonders erinnerte sie sich an eine rosa Strickjacke und die Aufnahmen am Pool. In ihrer Erzählung ging es darum, ihr Aussehen anzunehmen, statt es zu perfektionieren.

Ein bestimmter Augenblick bleibt

Kijima sprach von Fotos als Erinnerungen und Aufzeichnungen persönlicher Entwicklung. Verschiedene Fotografen könnten selbst aus einem ähnlichen Blickwinkel unterschiedliche Eindrücke gewinnen; ein Mensch müsse nicht immer auf dieselbe Weise erscheinen.

Die Ausstellung gehört zu einer längeren fotografischen Geschichte. Ihre Agentur nennt außerdem Kiseki, eine Ausstellung zum zehnten Jubiläum im August 2023. Beide Stationen zeigen Fotografie als wiederkehrenden Teil ihrer Laufbahn neben Musik und Schauspiel.